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Franchise ist der 1. Weg zu mehr Gemeinsinn

Franchise

Der Deutscher Franchise Verband e.V. (DFV) beschreibt das Wort Franchise als ein kooperatives Vertriebssystem zwischen einem bestehenden Unternehmen – dem Franchisegeber – und einem oder mehreren Unternehmensgründern – den Franchisenehmern. Das auf Partnerschaft basierende Vertriebssystem, bei dem Neuunternehmer ein etabliertes Geschäftskonzept gegen eine Gebühr nutzen darf, bringt für beide Parteien viele Vorteile.

Dieser Text hat die Absicht, Interessenten und Gründern eines tepeMEN-Standorts ausführen, warum auch wir nach dem Franchise-Prinzip arbeiten. Ich werde Sie infolgedessen aber nicht mit den Vorteilen des Franchise anöden, sondern mit (m)einer Geschichte den Blick aufs Wesentliche lenken – damit Sie blicken, wie wir ticken.

Wer schreibt hier?

Ich bin Rolf Neijman und habe in meiner beruflichen Laufbahn im Luxusgüter & Schmuckvertrieb u. a. beim Juwelier CARTIER, EBEL Uhren, MOVADO Watch oder JOOP arbeiten dürfen und entwickle zurzeit bei tepeMEN das bundesweite Franchise. Offiziell starten wir zum 1.1.2022 und führen an zahlreichen Standorten bereits ernsthafte Gespräche mit möglichen Franchisenehmern. Beim oben aufgeführten Verband habe ich meine Ausbildung zum Franchise-Manager (IHK) gemacht und bin der direkte Ansprechpartner für interessierte Franchisenehmer. Ein Anlass, ein wenig über meine Denkweise, neudeutsch Mindset zu schreiben.

franchise

Spannungsfelder

Wenn man wie ich kein Unternehmen oder großes Vermögen erbt, muss man nicht nur klein anfangen, sondern auch Schritt für Schritt vorgehen. Ich war mir dabei für nichts zu schade. Nach meiner Ausbildung habe ich erst mal wie Al Bundy aus der Serie „Eine schrecklich nette Familie“ als reisender Schuhverkäufer bei Salamander im Camel-Boots-Vertrieb ackern und rackern dürfen. So wie Al Bundy, der gezwungen war, seinen Ferienjob als Damenschuhverkäufer zum Hauptberuf zu machen, war mir keine Mühe zu groß, um in meinem Job als angestellter Verkäufer erfolgreich zu sein.

Montagmorgen, Osnabrück, 04:00 Uhr: Schuhverkäufer Neijman startet auf die Autobahn Richtung Baden-Württemberg, um während der Woche jeden Tag in einem anderen Ort, jede Nacht in einem anderen Hotel zu verbringen. Jetlag als Dauerzustand. Zwischen den Terminen viel Zeit zum Nachdenken – doch wer mag die nutzen? Irgendwann geht es einem wie auf der philosophischen Reise des Philosophen und Publizisten Richard David Precht: Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? Ach ja, ich war Klinkenputzer.

Vom Klinkenputzen in die Hölle

Zum „Klinkenputzer“ degradiert, haben Verkäufer ja generell ein schlechtes Image. Und jeder kennt mehr oder weniger unterhaltsame Geschichten: über unseriöse Versicherungsvertreter, penetrante Modeberaterinnen, bemitleidenswerte Hausierer und zudringliche Anzeigenverkäufer. Mir machte das schlechte Image nie etwas aus. Und das hatte nichts mit meinen Verkaufserfolgen zu tun, dank derer ich bald keine Schuhe mehr, sondern hochwertige Markenartikel verkaufen konnte. Uhren- und Schmuckmarken wie Cartier, EBEL Uhren, Movado, Calvin Klein oder Joop! Als Calvinisten-Sohn nahm ich mein Schicksal harter Arbeit fern der Heimat gerne an. Ich wollte ja hoch hinaus!

Schicksal harter Arbeit? „Der Firmenwagen wird dir gestellt, du kommst rum in der Gegend, kannst dir deine Zeit selbst einteilen. Das ist ein easy Leben“, schwärmten mir meine Freunde vor. „Du fährst doch nur von Kunde zu Kunde, redest mit denen ein wenig, trinkst Kaffee. Was für ein tolles Leben ich doch hätte. Und der Verkauf solch toller Marken geht doch auch von allein.“ Könnte man tatsächlich meinen.

Ich habe viel erlebt: Bei Cartier fantastische Events in Luzern, Sylt und Paris organisiert, für Andy Warhol seine 5 Times Museum Watch von Movado durch die Museen dieser Welt getragen, auf internationalen Calvin Klein-Jahrestagungen in Orlando von Tiger Woods Golf spielen gelernt. Zwei Dinge jedenfalls habe ich in diesen Jahren gelernt: Erstens: Luxusmarken gelten zu Recht als Meister einer intelligent durchdachten Inszenierung. Zweitens: Im gehobenen Premiumsegment wird mit unglaublich harten und primitiven Bandagen gekämpft. In meinem ersten Buch hatte ich es auf 252 Seiten förmlich in Stein gemeißelt, wie die Welt tatsächlich miteinander Geschäfte macht.

Selbst Wolfgang Joop, dessen Uhren und Schmuckkollektion Joop! ich über seinen Lizenzpartner in Deutschland bei den Juwelieren einführen durfte, hat sich mehrfach öffentlich über seine engsten Geschäftspartner und Manager ausgelassen, weil diese aus Geldgier vor nichts zurückschreckten, den Modeschöpfer ausgebootet und aus seiner eigenen Marke herausgedrängt hätten. So etwas erleben zu dürfen, muss die Hölle auf Erden sein.

Alles drehte sich darum, „tricky“ zu sein

Leider ist die Geschichte des Unternehmers Joop! kein Einzelfall. Oft ist auch das Leben als Angestellter die Hölle und der Umgang mit Kunden unterirdisch. Schön zu sehen am Beispiel des Computerherstellers Dell. So beschreibt es zumindest der ehemalige Dell-Manager Patrick D. Cowden in seinem Buch „Neustart“. Statt die eigenen Verkäufer im komplexen Großkundengeschäft beim ehrlichen Beziehungs- und Vertrauensaufbau zu unterstützen, veranstaltet Dell lieber Abverkaufsaktionen mit so kraftvollen Namen wie „Power-Hour“. Während der „Power-Hour“ müssen alle Verkäufer den Umsatz massiv per Telefonanruf ankurbeln. Es ist für mich kaum vorstellbar, das hochkomplexe, teure IT-Projekte mit so einer „Power-Hour-Telefonakquise“ forciert werden können. Was ich mir dagegen sehr gut vorstellen kann: Dass die Mitarbeiter im Vertrieb frustriert sind, weil sie zu Callcenteragenten degradiert werden und mit diesem verordneten Aktionismus für verbrannte Erde und genervte Kunden sorgen. Ein Schelm, wer den Dell-Verkäufern unterstellt, sie hielten Aufträge unter der Woche künstlich zurück, um die geforderten Ergebnisse während der „Power-Hour“ liefern zu können.

Kunden fragen sich deshalb bei den zahlreichen Erfahrungen zurecht, was sie in den Augen des Verkäufers wohl gerade sind: die Provision auf der nächsten Abrechnung, das Ventil, um dem von oben verordneten Abverkaufsdruck etwas Luft zu verschaffen? Oder jemand, der die Gier und das asoziale Geschäftsgebaren von Unternehmen unterstützt, die sich längst mit ihrer Profitmaximierung um jeden Preis vom Bedürfnis der Kunden entkoppelt haben?

Geht das alles nicht auch anders? Nach meinen Zeilen sollten wir uns einig sein, dass wir die Art und Weise verändern sollten, wie die Welt miteinander Geschäfte macht. Bitte nicht noch mehr vom Falschen machen. Wir benötigen einen Neustart.

Ein ehrliches, auf Handschlag basierendes Geschäftskonzept!

Ganz recht, ich werbe um Franchise-Partner, um sie zur persönlichen Revolution anzustiften. Um ein ehrliches, auf Handschlag basierendes tepeMEN Vertriebskonzept bundesweit zu etablieren. Ein Beispiel: Unsere Partner profitieren zum Beispiel davon – statt mit der Visitenkarte in der Hand auf Kundenjagd gehen zu müssen – die älteste und ehrlichste Form der Werbung nutzen zu können – der Empfehlung. Sogar ohne Provisionen oder Prämien zu zahlen!

Und damit ohne Kaltaquise Monatsumsätze von 20.000 Euro erzielen? Ja, unser erprobtes Geschäftskonzept spricht eine deutliche Sprache. Dabei bin mir sicher: Angesichts der drängenden Zukunftsfragen im Textil-Handel ist maßgeschneiderte Mode mit dem tepe.MEN-System nicht nur eine lukrative Nische für eine sichere Existenz des Franchisenehmers. tepe.MEN-Partner zu sein bedeutet, gemeinsam mehr zu erreichen, als jemand allein schaffen könnte.

1. Weg zu mehr Gemeinsinn

Das Prinzip des Franchising – des Verbreitens von Geschäftsmodellen durch Partnerschaften – hat sich in der Wirtschaft bereits erfolgreich etabliert. Dieses kommerzielle, auf Profit ausgerichtete Konzept wird aber vermehrt auch für einen weiteren Zweck genutzt: Beim Social Franchising steht das Gemeinwohl im Vordergrund. Beim Social Franchising wird dieses wirtschaftlich ausgerichtete System auf die Umsetzung und Verbreitung sozialer Vorhaben übertragen. Im Vordergrund steht das Gemeinwohl – beispielsweise in Form von Integration, Fairness und Gleichberechtigung.

Laut Deutscher Franchise Verband e.V. (DFV) wird beim Social Franchising der kommerzielle Gedanke nicht durch den sozialen Aspekt ersetzt, sondern meist um diesen ergänzt. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist das Social-Franchisesystem Rock Your Life. Das Franchisesystem baut Brücken zwischen Schülern, Studierenden und Unternehmen und fördert in einem Mentoring-Prozess Jugendliche aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen auf dem Weg in den Beruf.

Die Wirtschaft nach Corona benötigt Menschen und Macher für ein kluges Miteinander!

Als Fenster der Möglichkeiten bauen auch wir bei tepeMEN Brücken – im Sinne einer Freundes-Ökonomie. Perfekt für Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler oder einer jener wertvollen Angestellten, die sich nicht jeden Montag bereits auf den Freitag freuen. Was bedeutet das konkret? Um Freunde und Kunden des Hauses zu unterstützen, veranstalten wir exklusive Meet Up´s für unseren Kunden. Weil es eine kluge Idee ist, wenn der eine Kontakte hat, die der andere gebrauchen kann. In diesen Meet Up´s wollen wir uns gegenseitig nichts verkaufen, sondern möchten die Teilnehmer miteinander bekannt machen.

Im Sinne einer Gemeinwohlökonomie geht es uns um gegenseitig Unterstützung und wohlwollendes miteinander! Nicht nur lokal, sondern auch global. Um dem asoziale Geschäftsgebaren – nicht nur in der Fast-Fashion Textilwirtschaft – etwas entgegenzusetzen.

tepeMEN Franchise bedeutet soziales Engagement – Erfolg teilen und Gutes tun

Zukünftig wollen wir bei tepeMEN sicherstellen, das Maßkonfektion wirklich eine „weiße Weste“ hat. Klar, bereits jetzt ist ein Kleidungsstück im Sinne der Slow-Fashion ein nachhaltig produziertes Unikat.

Die Textilindustrie ist aber heutzutage immer noch eines der meistdiskutierten Märkte, wenn es um Nachhaltigkeit und fairen Handel geht. Seit vielen Jahren sind Massenproduktion und die Arbeitsbedingungen in Fernost meistdiskutierte Themen. Hat sich was verändert? Sie kennen die Antwort. Transparenz in der Produktionskette wäre ein erster Schritt, damit mündige Konsumenten entscheiden könnten. Mit Transparenseeds ist bereits 2015 eine Anfangsidee von Henning Tepe mit Fördermitteln der EU an den Start gegangen, eine transparente Lieferkette zu ermöglichen. Um nachhaltige Baumwollprodukte zu produzieren. Jeder Kunde sollte über eine Onlineplattform oder Smartphone-App jeden Produktionsschritt in der Lieferkette verfolgen können. Ziel war der anständige Erlös für den Produzenten. Der niedrige Preis der Transparenseeds-Produkte wiederum sollte aus dem Verzicht der Zwischenhändler kommen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht immer der Mensch

Um diese Idee in Zukunft auch für tepeMEN zu etablieren, suchen wir nach vielen Franchisepartnern, die mit uns gemeinschaftlich diesen Gemeinwohl-Gedanken in der Maßkonfektion wieder aufnehmen wollen. Es bieten neben dem wirtschaftlichen Erfolg einem Franchisenehmer die Chance auf eine nicht-materielle Belohnung mit nachhaltigen unternehmerischen Gestaltungsspielraum, Anerkennung und Sinnhaftigkeit. Fragen Sie sich: Was würde es für Sie persönlich bedeuten, wenn Sie mit Ihrer Arbeit dazu beitragen, dass Produzenten endlich ein faires Einkommen bekommen?

Diese spezifische Anreizstruktur hat für Henning Tepe und mich in unserem tepeMEN Social Franchise große Bedeutung. Eine selbst auferlege Verpflichtungen für die Zukunft, warum für uns das tepeMEN Franchise der 1. Weg für mehr Gemeinsinn ist. Machen Sie mit?

Kontakt

tepeMEN Franchise-Manager
Rolf Neijman
60327 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (69) 90756287
Mobil: + 49 (171) 2130267
eMail: rolf.neijman@tepeMEN.de
Web: https://tepeMEN.de

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Rolf Neijman
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